Donnerstag, 27. Juli 2017

Loewe-Wettbewerb zu Ursula Poznanskis Aquila


Am 14. August ist es soweit: Ursula Poznanskis neuer Jugendthriller Aquila erscheint. Der Loewe Verlag hat sich für die Veröffentlichung etwas ganz Besonderes einfallen lassen, nämlich einen Wettbewerb für Blogger und Youtuber, bei dem man eine Rolle im nächsten Poznanski-Jugendthriller gewinnen kann. In meinem heutigen Beitrag geht es aber nicht nur um meine Teilnahme am Wettbewerb, ich verrate euch außerdem, wie auch ihr teilnehmen könnt!


Seit der neue Jugendthriller von Ursula Poznanski auf dem Loewe-Bloggertreffen auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt wurde, freue ich mich schon auf den Titel. Als großer Fan der Autorin war für mich klar, dass ich diesen Roman unbedingt lesen möchte und ich bin seitdem auch schon sehr gespannt auf Aquila!

Um uns auf den Thriller vorzubereiten, hat sich der Loewe Verlag einen Wettbewerb für Blogger und Youtuber ausgedacht. Zu gewinnen gibt es eine Rolle im neuen Poznanski-Jugendthriller, der im Herbst 2018 erscheinen wird.

Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Ihr müsst sechs Fragen beantworten, die im Zusammenhang mit Aquila stehen. Die Protagonistin Nika muss sich in dem Roman nämlich einigen Ausnahmesituationen stellen und genau auf diesen bauen diese Fragen auf. Aber keine Sorge, es wird nicht gespoilert! Teilnahmeschluss ist der 13. August.
Alle Informationen zu dem Wettbewerb zum Nachlesen findet ihr hier!

Wer noch gar keine Ahnung hat, worum es in Aquila eigentlich geht, kann sich den Titel auf der Verlagsseite ansehen. Die ersten drei Kapitel sind bereits in einer Leseprobe verfügbar.



Die Fragen

  • Nika begibt sich für ihr Studium auf das Abenteuer „Siena“ in eine fremde Stadt, ohne ihre Familie, ohne Freunde – Hand aufs Herz: Hast du das auch schon einmal gemacht oder würdest es gerne tun?
Ich selbst habe das noch nicht gemacht und ehrlich gesagt würde ich mich das wohl auch nicht trauen. Ich hätte weniger ein Problem damit, in eine fremde Stadt zu ziehen, wenn ich zumindest ein oder zwei Personen dort kennen würde. Aber in eine fremde Stadt zu ziehen, ohne Familie und ohne Freunde, wäre für mich nichts. Ich bin ein eher schüchterner Mensch und tue mich deshalb schwer, auf andere zu zugehen, brauche aber eben auch andere Menschen um mich herum, weil ich mich sonst schnell einsam fühle. Was das angeht, wäre ich tatsächlich gerne mutiger, denn dann würde mir da sicher nichts ausmachen.

  • Stell dir vor: Du wachst auf, bist in deiner Wohnung eingeschlossen – ohne Schlüssel, Internet oder Telefon – und kannst dich nicht erinnern, wie du in diese Situation gekommen bist. Wie befreist du dich aus deiner Lage?
Zuerst einmal würde ich schauen, ob ich ein Fenster öffnen kann. Es kommt natürlich darauf an, in welchem Stockwerk die Wohnung liegt. Wenn es höher als der erste Stock ist, würde ich nach einer Feuerleiter suchen. Ansonsten würde ich einfach aus dem Fenster springen. Wenn es einen Balkon gibt, würde ich auf den Balkon flüchten und um Hilfe rufen, in der Hoffnung, dass mich jemand hört. Sollte das alles nichts bringen, würde ich vielleicht versuchen, die Tür mit einer Haarnadel zu öffnen, so wie man das in Film und Fernsehen sieht. Keine Ahnung, ob ich darin gut wäre, aber ich habe das mal mit dem Schloss meines eigenen Tagesbuchs hingekriegt, weil ich den Schlüssel dafür verlegt hatte. Möglich wäre es also. Wenn das alles nichts bringt, würde ich in letzter Verzweiflung wohl einfach gegen die Wohnungstür hauen und hoffen, dass vielleicht ein Nachbar etwas hört und mich befreien kommt.

  • Nika nutzt die Gebäude der Universität, Cafés, aber auch GPS zur Orientierung in Siena. Welche Möglichkeiten nutzt du, um dich in einer fremden Stadt zurecht zu finden?
Bevor ich in eine fremde Stadt reise, mache ich mich auf jeden Fall schon mal mit den Bahnverbindungen und der näheren Umgebung vertraut. Völlig unvorbereitet reise ich eigentlich nie irgendwohin. Ansonsten greife ich auf das GPS meines Handys zurück, denn damit bin ich bisher immer gut durchgekommen. Notfalls kann man sicherlich auch Passanten fragen, die sich vielleicht etwas besser in der Stadt auskennen (wenn sie nicht gerade Touristen sind). Ich könnte mir aber auch vorstellen, so ganz altmodisch, Karten zu benutzen, denn ich bin eigentlich ganz gut im Karten lesen und das funktioniert auch immer noch zuverlässig, wenn das GPS-Signal versagt.

  • Deine Freundin ist verschwunden. Du willst sie bei der italienischen Polizei als vermisst melden. Wie schaffst du das trotz Sprachbarriere?
Eigentlich hatte ich ja sogar Italienisch in der Schule, aber ich fürchte, das ist schon so eingerostet, dass es mir auch nicht mehr viel hilft. Ich würde es natürlich mit Englisch versuchen, gerade bei der Polizei sollte man doch annehmen, dass die zumindest etwas Englisch verstehen. Zur Not muss man dann eben Hände und Füße zur Hilfe nehmen, um ihnen zu erklären, dass meine Freundin verschwunden ist.

  • Irgendwie lösen die ersten Zeilen des Songs „Smells like teen spirit“ von Nirvana bei Nika starke Emotionen aus. Welcher „Ohrwurm“ hat das zuletzt bei dir geschafft?
Es ist kein direkter Ohrwurm, weil dieser Song nicht im Radio läuft, aber was mir in letzter Zeit wirklich sehr unter die Haut gegangen ist, ist „It's Quiet Uptown“ aus dem Musical Hamilton. Ich bekomme beim Hören einfach immer Gänsehaut und spüre ganz deutlich die Emotionen, die in diesem Song mitschwingen.

  • Italien, enge mittelalterliche Gassen, eine nervenaufreibende Spurensuche und die hitzige Jagd nach der Lösung eines Rätsels – In welchem Buch hast du dich schon einmal auf eine ähnlich spannende Reise gewagt?
Da fällt es mir gar nicht so leicht, mich auf ein Buch festzulegen, denn das habe ich tatsächlich schon mehr als einmal erlebt. Zuletzt hatte ich das bei dem Science-Fiction Roman Dark Matter von Blake Crouch, bei dem alles so viel verzwickter und umfangreicher war, als man anfangs dachte. Aber auch in Ursula Poznanskis letztem Jugendthriller Elanus ging es mir ähnlich. Denn auch dort habe ich bis zum Ende über die Auflösung gerätselt und wurde total mitgerissen. 

Vielen Dank an den Loewe Verlag für die tolle Idee zu diesem Wettbewerb!

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